Belgien-Belgische Städte von Q bis T Stadtansichten aus Belgien Teil 03 Bildsammlung by Roland Jürgen Fiebig (c)2006
Belgium-Belgian cities from Q to T city opinions from Belgium part of 03 picture collection by Roland Jürgen Fiebig (C) 2006:::::: Belgien liegt - wie auch die Niederlande und Luxemburg (die Benelux-Staaten) - im Herzen der Europäischen Union. Mitten durch dieses Zentrum jedoch verläuft eine Trennungslinie - die markanteste Sprachgrenze Europas. Sprache und Kultur des einen Landesteils wurden von germanischen Stämmen beeinflusst, die sich im 5. Jahrhundert in Europa ausbreiteten, die Muttersprache der Bevölkerung im anderen Teil ist Französisch, eine der sogenannten romanischen Sprachen, die vom Lateinischen abstammen. Diese Sprachgrenze ist bereits seit langem eine Quelle grundlegender Differenzen.Belgien gehört zu den kleinsten europäischen Staaten, ist aber gleichzeitig eines der wohlhabendsten und dichtestbesiedelten Länder. Zwischen mächtigen Nachbarstaaten gelegen, entwickelte sich Belgien - durch seine geographische Lage begünstigt - seit dem Mittelalter zu einem bedeutenden Industrie - und Handelszentrum. Diese zentrale Lage brachte es jedoch auch mit sich, dass das Land, insbesondere im 20. Jahrhundert, zum Schlachtfeld verschiedener kriegführender Nationen wurde.Das kleine Belgien weist die verschiedenartigsten Landschaftsformen auf - von den Dünen und Stränden der Küstenregion im Norden über fruchtbares Hügelland in der Mitte bis zu den waldbedeckten Bergen der Ardennen. Der fruchtbare Boden ermöglicht eine intensive landwirtschaftliche Nutzung, während die Entwicklung neuer Industrien im Norden den Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie im französischsprachigen Süden aufzufangen vermag. Mit zahlreichen Wasserstraßen und einem ausgezeichneten Verkehrsnetz ist Belgien für Touristen ein angenehmes und bequemes Reiseland. Ein beliebtes Reiseziel ist seit über 30 Jahren das zur Weltausstellung von 1958 in Brüssel errichtete Atomium.
Wer Belgien nur als Transitstrecke kennt, wird dem Land, das seit den Zeiten der Merowinger als europäisches Kulturzentrum galt, nicht gerecht. Denn aufgrund seiner ereignisreichen Geschichte kann sich Belgien eines reichen künstlerischen und architektonischen Erbes rühmen. Die Städte wirken zum Teil wie herrliche Museen - mit Kirchen und Galerien voll erlesener Kunstschätze.
Auch in der neueren Geschichte sind von belgischem Boden wichtige Impulse für die Entwicklung der modernen Kunst ausgegangen. So zählen die frühen Arbeiten James Ensors zu den bedeutendsten Vorläufern des Expressionismus, und René Magritte gehört zweifelsohne zu den berühmtesten Surrealisten. Georges Simenon erlangte mit seinen berühmten Maigret-Romanen, die inzwischen in über 55 Sprachen übersetzt worden sind, einen der erstaunlichsten Erfolge der Literaturgeschichte. Als Architekt und Kunstdesigner um die Wende zum 20. Jahrhundert noch dem Jugendstil zugewandt, beeinflusste Henry van de Velde in den folgenden Jahrzehnten maßgeblich die Ideen des Bauhauses. Der Staat
Bis zu seiner Unabhängigkeit 1831 mussten das Land und seine Bewohner vielen fremden Herrschern dienen. 1830 leitete der Aufstand gegen die absolutistische Herrschaft der Holländer die Unabhängigkeit Belgiens ein. Ein Nationalkongress erließ 1831 eine parlamentarisch-liberale Verfassung und wählte Leopold I. von Sachsen-Coburg zum belgischen König. Der Monarch - seit 1993 Albert II. - nimmt vor allem repräsentative und beratende Aufgaben wahr, ohne aktiv in die Regierungsgeschäfte einzugreifen. Rein verfassungsmäßig kann in der parlamentarischen Monarchie Belgiens kein Minister ohne Zustimmung des Monarchen irgendwelche Initiativen ergreifen, andererseits kann aber der König ohne Unterstützung des Parlaments keine politischen Entscheidungen treffen. Die Zusammenarbeit zwischen König und Regierung läuft schon seit Jahrzehnten reibungslos und vertrauensvoll ab.Die Staatsform
Bestimmendes Merkmal der belgischen Politik ist der Dauerkonflikt zwischen Flamen und Wallonen. Er zieht sich wie ein roter Faden durch das politische, gesellschaftliche und kulturelle Leben des Landes. Die beiden Völker haben eigene Parteien, eigene Schulen und eine eigene Kultur. Um diesen Status auch verfassungsrechtlich abzusichern, beschloss das belgische Parlament im Juni 1988 in einer Verfassungsänderung die Umwandlung des Zentralstaates in einen Bundeststaat mit relativ autonomen Regionen.
In einem zeitlich geregelten Stufenplan wurden drei Regionen - Flandern, Wallonien und Brüssel - weitreichende Kompetenzen zugestanden. Allein die Außen-, Sicherheits- und Währungspolitik verbleibt weiterhin bei der belgischen Zentralregierung. Die Entscheidungsgewalt über die anderen Politikfelder von der Bildungs- und Medienpolitik über die Finanz- und Wirtschaftspolitik bis hin zur Forschungspolitik und Energieversorgung ging auf die Gebietskörperschaften über. Zur Finanzierung der neuen Aufgaben wurde ein Verteilungsschlüssel erstellt, der den einzelnen Regionen einen großen Anteil aller Staatsgelder zur Verfügung stellt. Des weiteren wurde ein Finanzausgleich vorgesehen, wonach die Region mit dem geringsten Durchschnittseinkommen Sonderzahlungen seitens der Zentralregierung erhält. Der revidierte Verfassungstext trat am 17.2.1994 in Kraft.
Vielleicht wird dieses belgische Modell Beispielcharakter haben für ein zukünftiges Europa der Regionen, in dem die nationalen Regierungen immer mehr Kompetenzen abzutreten haben. Flamen und Wallonen
Dem durch Belgien reisenden Touristen fällt auf, dass in Lüttich eine andere Sprache gesprochen wird als etwa im Seebad Knokke, dass selbst in den Stadtgebieten Brüssels verschieden gesprochen wird. Eine belgische Sprache gibt es nicht. Etwa ein Drittel der Bevölkerung stellen die Französisch sprechenden Wallonen im Süden des Landes, während die im Norden wohnenden, Niederländisch sprechenden Flamen über die Hälfte der Bevölkerung ausmachen. Im Bereich der Ardennen gibt es außerdem eine deutschsprachige Minderheit (etwa 66.000), die seit 1984 eine eigene politische Vertretung hat. Alle drei Sprachen sind als Staatssprachen anerkannt. Südlich von Brüssel verläuft in ost-westlicher Richtung eine Sprachgrenze, die das niederländische und das französische Sprachgebiet voneinander trennt. Das zweisprachige Brüssel liegt inmitten des flämischen Staatsgebiets. Während im Stadtgebiet das Französische überwiegt, wird in den umliegenden Gemeinden vorwiegend flämisch gesprochen. Die Stadt ist schon seit langem ein Zankapfel zwischen Flamen und Wallonen, ein Stolperstein belgischer Regierungen. Zweisprachige Straßenschilder und Briefkästen sind stumme Zeugen dieses Kulturkampfes.Ein Land - zwei Völker
Trotz der klaren Trennung in Sprachgebiete bietet das Sprachenproblem seit 150 Jahren immer wieder Zündstoff für politische und gesellschaftliche Konflikte. Man muss bedenken, dass Belgien kein nationalistischer Einheitsstaat ist, sondern eine Gemeinschaft verschiedener Volksgruppen, die - zusammengekettet durch die Zufälle der Geschichte - für ihre Rechte und Freiheiten und nicht zuletzt für ihre kulturelle Identität kämpfen.
Bereits bei der Staatsgründung 1830 war der Sprachenstreit vorhanden. Französisch war Staatssprache, was eindeutig zu einer Benachteiligung der Flamen führte. Diese erlebten damals eine diskriminierende Zeit der Unterdrückung, eine Zeit, in der ihnen französische Sitten und - vor allem - die französische Sprache aufgezwungen wurden. Der Konflikt wurde etwas entschärft, als in mehreren Sprachgesetzen zwischen 1873 und 1898 das Flämische als Schul-, Amts- und Gerichtssprache anerkannt wurde. Die Flamen blieben dennoch bis in die 1960er Jahre eine benachteiligte Gruppe. Die eigentliche Verkehrssprache, in der die wichtigsten Zeitungen erschienen, blieb Französisch. Wirtschaftliches und politisches Zentrum war bis zum Niedergang der Kohleförderung in den 1950er Jahren und der Stahlkrise in den 1970er Jahren die Wallonie, die heute zum "Armenhaus der Nation" geworden ist. Das Selbstbewusstsein der Flamen verstärkte sich, und in den 1960er Jahren kam es zu großen Demonstrationen, bei denen die Flamen politische Gleichberechtigung und kulturelle Selbständigkeit forderten.
Umwandlung in einen Bundesstaat
Im Zuge verschiedener Reformen, beginnend 1962 mit der Festlegung der Sprachgrenzen und 1994 (vorerst) endend mit einer revidierten Verfassung, wurde den beiden Sprachgruppen sowie den Regionen und "Gemeinschaften" (flämisch, französisch, deutsch) größtmögliche Autonomie gewährt. Die Gliederung Belgiens in Flandern und Wallonien - Brüssel erhielt einen zweisprachigen Sonderstatus - sowie deren kulturelle Selbständigkeit wurden in der Verfassung verankert. Eine fortschreitende Dezentralisierung wandelte Belgien in einen Bundesstaat um. Die weitreichende Autonomie für Flandern, Wallonien (einschließlich der deutschsprachigen Gebiete von Eupen und Malmédy) und Brüssel mit eigenen Ministerpräsidenten und Parlamenten soll endlich die Zwistigkeiten beenden. Doch mit der Umwandlung in einen Bundesstaat sind nicht automatisch alle Schwierigkeiten aus dem Weg geräumt. Die wirtschaftliche Überlegenheit der Flamen lässt schon zukünftige Konflikte ahnen. Der Erfolg der Reform wird daher von dem politischen Geschick der Zentralregierung abhängen, die verhindern muss, dass aus dem "Sprachenstreit" nun ein heftiger "Wirtschaftskampf" erwächst und als "letzter Belgier" nur noch der König übrigbleibt. Denn mit der Föderalisierung Belgiens sind die wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichte zwischen dem Norden und Süden nicht beseitigt. Und zur Finanzierung des Strukturwandels in Wallonien ist auch ein Transfer staatlicher Einnahmen und Leistungen notwendig, wogegen besonders flämische Regionalisten und rechtspopulistische Gruppierungen, die auch im belgischen Parlament vertreten sind, opponieren. Doch gibt es mit der Zugehörigkeit zum Katholizismus ein gemeinsames Erbe, das sich vor allem die Flamen als "katholichstes" Volk Europas neben Iren und Polen nicht nehmen lassen. Brüssel
Die Gründung des mehr als 1000jährigen Brüssel im flachwelligen Hügelland Zentralbelgiens ist eng mit dem Flüsschen Senne verbunden. Wenige Jahre vor der Wende zum 10. Jahrhundert errichteten französischsprachige Siedler auf einer Flussinsel eine Befestigungsanlage, die der Verteidigung ihres Territoriums gegen die flämischen Rivalen dienen sollte. Begünstigt durch die Lage an der Senne, die Teil des Wasserstraßensystems ist, das vom Westen Deutschlands bis Nordfrankreich reicht, hatte sich Bruoscella (die "Stadt am Bach"), um 1000 bereits Residenz der Herzöge von Brabant, im 11. Jahrhundert bereits zu einem blühenden Handelszentrum entwickelt.
Im 13. Jahrhundert war Brüssel als Handelsplatz und als Zentrum der Wollverarbeitung in ganz Europa bekannt. Die Geschicklichkeit der Handwerker bei der Herstellung von Teppichen, Tapisserien, Spitzen und anderen Textilien begründete den Reichtum der Brüsseler Kaufleute. Dieser Reichtum hat jedoch im Laufe der Jahrhunderte das Interesse zahlreicher Eroberer erregt. So fiel Brüssel unter burgundische, habsburgische, französische und niederländische Herrschaft. Im Jahre 1830 löste ein patriotisches Lied während einer Opernaufführung im Brüsseler Monnaie-Theater die Revolution aus, die schließlich zur Loslösung vom Königreich der Vereinigten Niederlande führte. Das Theater existiert noch und ist heute das führende Opernhaus der Stadt. 1831 wurde Brüssel Hauptstadt des unabhängigen Belgien.Die doppelte Hauptstadt
Seither sind Ausdehnung, Bedeutung und Reichtum der Stadt erheblich gestiegen. Die Agglomeration Brüssel ist mit fast einer Million Einwohner die größte belgische Stadt. In beiden Weltkriegen hatte sie die deutsche Okkupation zu überstehen. Heute ist sie Hauptstadt in mehrfacher Hinsicht: als Sitz von Europäischer Kommission und (neben Luxemburg) Europäischem Parlament sowie als Hauptquartier des Ständigen Rates des Nordatlantikpaktes (NATO). So erscheint die Bezeichnung Brüssels als "Hauptstadt Europas" durchaus gerechtfertigt. Die Stadt muss nicht allein den Bedürfnissen der bedeutenden Brüsseler Geschäftswelt gerecht werden, sondern zusätzlich den Ansprüchen Tausender Mitarbeiter der EU-Dienststellen aus ganz Europa. Gewaltige Bürohäuser, Luxushotels, verlockende Einkaufspassagen und breite Autostraßen bestimmen das Bild in großen Teilen der Stadt. Aber es gibt auch ausgedehnte Industrieanlagen, wo Keramikwaren, Arzneimittel, Papier und Textilien produziert sowie Nahrungsmittel verarbeitet werden.
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English:
Belgium lies - like also the Netherlands and Luxembourg (the Benelux states) - in the heart of the European union. In the middle by this center however a boundary runs - the most salient language border of Europe. Language and culture of the region were affected by Germanic trunks, itself in 5. Century in Europe, the native language of the population in the other part is French, one of the so-called Roman languages, which descend from latin, spread. This language border is already for a long time a source fundamental difference Belgium belonged to the smallest European states, is one of the wealthiest and seal-settled countries however at the same time. Convenient between powerful neighbour states, developed itself Belgium - favoured by its geographical location - since the Middle Ages to important industry - and commercial centre. This central situation brought it however also with itself that the country, in particular in 20. Century, to the battleground of different war-prominent nations became. Small Belgium points the most different landscape forms up from the dunes and beaches of the coastal region in the north over fruitful hill country in the center up to the forest-covered mountains of the Ardennen. The fruitful soil makes an intensive agricultural use possible, while the development of new industries in the north is able to catch the fall of the charring and steel industry in the französischsprachigen south. With numerous water ways and an excellent transportation network Belgium for tourists is a pleasant and comfortable tourist country. A popular destination is for over 30 years the Atomium established to the world exhibition of 1958 in Brussels. Who knows Belgium only as transit distance, becomes not fair the country, which applied since the times of the Merowinger as European cultural center. Because due to its eventful history Belgium rich of an artistic and architectural inheritance can praise itself. The cities work partially like wonderful museums - with churches and galleries of fully erlesener art treasures. Also in newer history from Belgian soil important impulses for the development of the modern art proceeded. Thus the early work James Ensors ranks among the most important forerunners of the expressionism, and René of liking rides belongs without a doubt to the most famous Surrealisten. Georges Simenon attained one of most amazing successes of literature history with its famous Maigret novels, which were translated in the meantime into over 55 languages. As architect and an art designer around the turn to 20. Century still art nouveau turned, affected Henry van de Velde in the following decades considerably the ideas of the building house. The state Up to its independence 1831 the country and its inhabitants had to serve many strange rulers. 1830 introduced the rebellion against the absolutist rule of the dutchmen the independence of Belgium. A national congress issued a parliamentary liberal condition to 1831 and selected Leopold I. from Saxonia Coburg to the Belgian king. The monarch - since 1993 Albert II. - notices above all representative and advisory tasks, without intervening actively in the Regierungsgeschäfte. Purely constitutionally no Minister without agreement of the monarch can seize any initiatives in the parliamentary monarchy of Belgium, on the other hand one however the king without support of the parliament cannot make political decisions. Co-operation between king and government runs off already for decades smoothly and in a spirit of mutual confidence. The system of government Determining characteristic of the Belgian policy is the continuous conflict between Flemings and Wallonen. It pulls itself like a red thread by the political, social and cultural life of the country. The two peoples have own parties, own schools and their own culture. In order to secure this status also constitutionally, the Belgian parliament decided the transformation of the central state in June 1988 in a constitutional amendment into a Bundeststaat with relatively autonomous regions. In a temporally regulated stage plan extensive authority were entitled to three regions - Flanders, Wallonie and Brussels -. However the outside, safety and monetary policy remain further during the Belgian centre government. The power of decision over the other politics policies of the education and the media guidelines over the financial and economic policy up to the research policy and power supply turned into on the regional administrative bodies. For the financing of the new tasks a distributor was provided, which puts a large portion of all public funds to the individual regions at the disposal. The moreover a financial adjustment was planned, according to which the region with the smallest average income receives special payments on the part of the centre government. The revised condition text came into force to 17.2.1994. Perhaps this Belgian model will have an example character for future Europe of the regions, in which the national governments have to retire ever more authority. Fleming and Wallonen It notices by Belgium to the traveler tourist that in Lüttich another language is spoken than for instance in the seaside resort Knokke that even in the cities of Brussels is differently spoken. A Belgian language does not give it. For instance a third of the population those place to French speaking Wallonen in the south of the country, while in the north the living, Netherlands constitute speaking Fleming over half of the population. Within the range of the Ardennen it in addition a German-language minority (about 66,000) gives, which have their own political agency since 1984. All three languages are recognized as state languages. South of Brussels a language border in east-west direction, which separates the Netherlands and the French language area, runs. Bilingual Brussels lies in the midst of the flämischen national territory. While in the city the French outweighs, in the surrounding municipalities predominantly flämisch one speaks. The city is already for a long time a Zankapfel between Flemings and Wallonen, a Stolperstein of Belgian governments. Bilingual strassenschilder and mail boxes are mute witnesses this Kulturkampfes.Ein country - two peoples Despite the clear separation into language areas the language problem offers to explosive for 150 years always again for political and social conflicts. One must consider that Belgium is not a nationalistic unit state, but a community of different groups of peoples, which - together-chained by the coincidences of history - fight for its rights and liberties and not least for its cultural identity. Already during the establishment of state 1830 the language controversy was present. State language, which led clearly to a disadvantage of the Flemings, was French. These experienced at that time a discriminating time of the suppression, a time, in which French customs and - above all - the French language were forced upon to them. The conflict was defused something, recognized as in several language laws between 1873 and 1898 Flämi as training, office and court language. The Flemings remained nevertheless into the 1960er years a disadvantaged group. The actual traffic language, in which the most important newspapers appeared, remained French. Economical and political center was up to the fall of the Kohleförderung into the 1950er years and the steel crisis into the 1970er years the Wallonie, which became today the “poorhouse of the nation”. The self-confident its of the Flemings strengthened, and into the 1960er years came it to large demonstrations, with which the Flemings demanded political equal rights and cultural independence. Transformation into a Federal State In the course of different reforms, beginning 1962 with the definition of the language borders and 1994 (for the time being) ending with a revised condition, were granted to the two language's groups as well as the regions and “communities” (flämisch, French, German) greatest possible autonomy. The arrangement of Belgium in Flanders and Wallonie - Brussels received a bilingual special status - as well as their cultural independence were embodied in the condition. A progressive decentralization converted Belgium into a Federal State. The extensive autonomy for Flanders, Wallonie (including the German-language areas of Eupen and Malmédy) and Brussels with own Prime Ministers and parliaments is to finally terminate the Zwistigkeiten. But with the transformation into a Federal State all difficulties from the way are not automatically vacated. The economic superiority of the Flemings gives an idea of already future conflicts. The success of the reform will depend therefore on the political fate of the centre government, which must prevent that from the “language controversy” now a violent “restaurant fight” arises and remains than “last Belgian” only the king. Because with the Föderalisierung Belgium the economic and social unequal weights between the north and the south are not eliminated. And to the financing of the structural change in Wallonie also a transfer of national incomes and achievements is necessary, against what particularly flämische regionalists and right-populist groupings, which are represented also in the Belgian parliament, oppose. But there is a common inheritance, above all the Flemings do not let themselves whom be taken as a “katholichstes” people of Europe beside Irish and Poland with the affiliation to the catholicism. Brussels The establishment more than 1000jährigen Brussels in the flatwavy hill country of central Belgium is closely connected with the river Senne. Few years before the turn to 10. Französischsprachige settlers on a Flussinsel an attachment plant, which should serve the defense of its territory against the flämischen rivals, established century. By the situation to the Senne, if the part of the water way system is favoured, which is enough from the west of Germany to north France, Bruoscella (the “city at the brook”) had itself, around already 1000 residence of the dukes of Brabant, in the 11. Century already to a flowering commercial centre develops. In 13. Century was Brussels as commercial centre and as center of the Wollverarbeitung in completely Europe well-known. The skill of the craftsmen with the production of carpets, Tapisserien, points and other textiles justified the wealth of the Brussels buyers. This wealth excited the interest of numerous conquerers however in the course of the centuries. Thus Brussels fell under burgundische, habsburgische, French and Netherlands rule. In the year 1830 a patriotic song caused the revolution, which finally led to the detachment of the kingdom of the united Netherlands during an opera performance in Brussels Monnaie theatres. The theatre existed still and is today the prominent opera house of the city. 1831 became Brussels capital independent Belgien.Die double capital Since that time expansion, meaning and wealth of the city substantially rose. The dye Brussels is with nearly one million inhabitant the largest Belgian city. In both world wars it had to get over the German Okkupation. Today it is capital in several respects: as seat of European commission and (beside Luxembourg) European parliament as well as headquarters of the constant advice of the North Atlantic Treaty (NATO). Thus the designation of Brussels appears as “capital of Europe” quite justified. The city must become not alone the needs of the important Brussels commercial world fairly, but additionally the requirements thousands of coworkers of the European Union agencies out completely Europe. Enormous office buildings, luxury hotels, enticing purchase passages and broad motor roads determine the picture in large parts of the city. But there are industrial plants, where ceramic(s) goods, also expanded, medicaments, paper and textiles produced as well as food are processed.(ABA)
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