Paris-Ganz Paris eine Bild und Text Sammlung von Roland Jürgen Fiebig (c)2006

Whole Paris a picture and text collection of Roland Juergen Fiebig (c)2006 ::::::Geschichte Antike Lutetia, erster Plan Lutetia, zweiter Plan mit StadtmauerDie Stadt entwickelte sich seit Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr. aus der keltischen Siedlung Lutetia des Stammes der Parisii auf der Seine-Insel, die heute Île de la Cité heißt. Der erste Bestandteil des Namens stammt von der keltischen Wurzel luta „Sumpf“, so dass der gesamte keltisch-römische Name Lutetia Parisiorum, also „Sumpfebene der Parisier“ bedeutet. Der Hinweis auf den Sumpf ging im Laufe der Zeit verloren. Nach der Eroberung der Siedlung durch die Römer unter Titus Labienus im Jahre 52 v. Chr. brannten die Parisii ihr Inselfort nieder und überließen es den Römern. Diese bauten die Stadt Lutetia wieder auf und dehnten die nunmehr befestigte Stadt auf das linke Seineufer aus. Dort entstanden Thermen, ein Forum und ein Amphitheater. Die Stadt wurde im römischen Reich als Civitas Parisiorum oder Parisia bekannt, blieb aber im besetzten Gallien zunächst recht unbedeutend.Im 3. Jahrhundert brachten der Heilige Dionysius von Paris (Saint-Denis) und dessen Gefolgsleute das Christentum in die Stadt. Dionysius ist 250 n. Chr. während der Christenverfolgungen unter Kaiser Decius auf Anordnung des römischen Gouverneurs als erster Bischof von Paris zusammen mit dem Priester Rusticus und dem Diakon Eleutherius auf dem Montmartre (frz. „Märtyrerberg“) enthauptet worden. Nach der Enthauptung soll Dionysius mit dem Kopf in seinen Händen sechs Kilometer nördlich gelaufen sein, bis er die Stelle erreichte, wo er begraben werden wollte. An diesem Platz baute der fränkische König Dagobert I. im 7. Jahrhundert die nach dem Heiligen benannte Abtei mit der Basilika Saint-Denis, welche den französischen Königen als Grablege diente.Im Jahre 280 ist Lutetia von germanischen Invasoren heimgesucht und durch Brände zerstört worden. Im 4. Jahrhundert war die Stadt von großer militärischer Bedeutung für den Norden Galliens. Sie war Winterquartier mehrerer Soldatenkaiser, die von dort versuchten, die römischen Grenzen zu verteidigen und die Vorstöße der Germanen einzudämmen. Im März 360 wurde der Präfekt Galliens, Julian Apostata, in Lutetia zum Kaiser ausgerufen und die Stadt in Paris umbenannt. 486 besiegten die Truppen der Merowinger unter König Chlodwig I. (466-511) die römischen Legionen unter Heerführer Syagrius bei Soissons, 100 Kilometer nördlich von Paris, und beendeten damit die römische Herrschaft im nördlichen Gallien und der Stadt Paris.FrühmittelalterIm Jahre 508 ist Paris Hauptstadt des Fränkischen Reiches geworden. Chlodwig I. ließ die Basilika Apostel Petrus und Paulus errichten, die im 9. Jahrhundert den Namen „Abtei Sainte-Geneviève“ erhielt, benannt nach der Schutzpatronin der Stadt, Genoveva von Paris (422-502). Der Legende nach soll sie durch die Kraft ihrer Gebete den Angriff der Armee des Hunnenkönigs Attila auf Paris abgewendet haben. Die Hunnen wurden schließlich 451 von den römischen Truppen unter dem Feldherrn Flavius Aëtius mit Hilfe des Salfranken Merowech, den Burgunden und Westgoten in der Schlacht auf den Katalaunischen Feldern, zwischen Chalons-sur-Marne und Troyes, 160 Kilometer östlich von Paris geschlagen. Nach Chlodwigs Ableben 511 wurde die Stadt unter seinem Sohn Childebert I. (497-558) zu einem fränkischen Teilkönigreich Paris. Nach dem Tod von Charibert I. (517-567) teilten seine Brüder sein Reich unter sich auf. Im Jahre 586 zerstörte der „Große Brand“ fast alle Gebäude der Stadt.Der strenge Winter 763/764 - die Seine gefror bis auf den Grund - war die Ursache für eine Hungersnot in Paris. 794 machte Karl der Große (748-814) Aachen zur Residenzstadt des Fränkischen Reiches und Paris verlor an Bedeutung. Während der Karolingerherrschaft überfielen die Wikinger im 9. Jahrhundert (845, 858, 861 und 869) wiederholt die Stadt. Sie wurde dabei vollständig niedergebrannt. Von 885 bis 886 kam es zur fünften und letzten Belagerung. Graf Odo von Paris verteidigte die Stadt erfolgreich und hielt der Belagerung 13 Monate stand. Die ungeschützten Teile von Paris außerhalb der Île de la Cité wurden dabei zerstört. Nach dem Sieg über die Wikinger entthronte Odo von Paris den Karolinger Karl den Dicken 888 und regierte als König bis 898. Nach dem Tod von Ludwig V., dem letzten Karolinger, wurde Hugo Capet, der Graf von Paris und Herzog von Frankreich, 987 zum König gewählt. Capet machte Paris zur Hauptstadt Frankreichs und gründete das Geschlecht der Kapetinger, dessen Herrschaft in direkter Linie bis 1328 andauerte.Hochmittelalter Paris 1180Zwischen 1021 und 1040 litt die Bevölkerung erneut unter einer Hungersnot. Der Historiker Rodulfus Glaber berichtete über mehrere Fälle von Kannibalismus. 1037 vernichtete eine Feuersbrunst Teile der Stadt und 1105 forderte eine Grippeepidemie zahlreiche Tote. 1129/1130 starben zahlreiche Bewohner am Antoniusfeuer, einer epidemienartigen Vergiftung, die durch den Konsum von mit Mutterkorn befallenem Roggen verursacht wurde.1163 begann der Bau der Kathedrale Notre-Dame de Paris. König Philipp II. Augustus (1165-1223) ließ die Stadt befestigen. 1181 ist die erste überdachte Markthalle eröffnet worden. Zwischen 1190 und 1197 führten langanhaltende Regenfälle zu zahlreichen Überschwemmungen und Hungersnöten. Das Hochwasser vom März 1197 zerstörte die Brücken der Stadt. Die strengen Winter in den 1220er Jahren lösten Hungersnöte und Epidemien aus. Trotz der vielen Katastrophen blühte Paris unter der Herrschaft der Karpetinger auf.
1190 wurden eine Mauer am rechten Ufer der Seine und im Jahre 1210 ein Wall am linken Ufer errichtet. Zu jener Zeit gab es am rechten Seineufer zahlreiche Händler. Auf Veranlassung Philipp II. entstand am westlichen Stadtrand der Louvre. Am 26. April 1248 wurde unter König Ludwig dem Heiligen auf der Île de la Cité die Sainte-Chapelle eingeweiht. Das mittelalterliche Paris war gespalten zwischen einem von der Wirtschaft, der Politik und der Religion dominierten rechten Flußufer der Seine, und einem linken Flußufer, das zu einer Hochburg intellektueller Dissidenten wurde. Der bekannteste von ihnen, Robert von Sorbon, gründete dort 1257 ein Gymnasium (Collège de Sorbonne), den Vorgänger der berühmten Universität Sorbonne.Spätmittelalter Paris 1493Nach dem Fall Jerusalems 1291 ließen sich die Tempelritter in Paris nieder. Anfänglich an der Seine gelegen, wurde das Ordensgebiet Anfang des 14. Jahrhunderts etwas weiter nördlich außerhalb der damaligen Stadtmauern neu errichtet. 1305 wurden die Mitglieder des Ordens schließlich der Ketzerei (so soll man - so wurde verbreitet, in ihrer Aufnahmezeremonie in den Orden angeblich dreimal auf das Kreuz spucken und auch die Auferstehung Jesu Christi leugnen) und der Sodomie (im Sinne homosexueller Handlungen) angeklagt. Am Freitag den 13. Oktober 1307 (daher der Aberglaube vom Freitag den 13.) wurden alle Komturen der Tempelritter (und eine große Zahl dienender Brüder) verhaftet und die Ordenszentrale, der Temple in Paris, geschlossen. Am 22. März 1312 löste Papst Klemens V. auf dem Konzil von Vienne (Frankreich) unter dem Druck von König Philipp dem Schönen den Orden auf. Am 19. März 1314 wurde der letzte Großmeister des Templerordens, Jacques de Molay, zusammen mit dem Komtur der Normandie, Geoffroy de Charnay, in Paris auf dem Scheiterhaufen verbrannt.Nach dem strengen Winter 1325/1326 schwemmte das Hochwasser sämtliche Brücken der Île de la Cité weg, die Insel musste für fünf Wochen mit Booten versorgt werden. Zwischen 1348 und 1350 starben während einer großen Pestepidemie etwa ein Viertel der Bewohner. Die Folge war eine Stagnation der Stadtentwicklung bis etwa 1450. Im Jahre 1358 kam es zum Aufstand der Stände unter Führung von Étienne Marcel, dem Vorsteher der Kaufmannsgilde. Die Stände verlangten vom Thronfolger (Dauphin) die Kontrolle der königlichen Verwaltung. Der Aufstand wurde vom Adel niedergeschlagen. König Karl V. (1338-1380) ließ am linken Seineufer die Mauer zum Schutz der Stadt vor den Engländern erneuern. 1370 ist auf seine Veranlassung am rechten Ufer, wo heute die grands boulevards verlaufen, ebenfalls eine Mauer errichtet worden.
Anfang des 15. Jahrhunderts litten die Bewohner unter mehreren strengen Wintern. Während des Hundertjährigen Krieges fielen am 29. Mai 1418 die mit England verbündeten Burgunder in Paris ein und übernahmen die Herrschaft über die Stadt. 1431 ließ sich Heinrich VI. von England in Notre-Dame de Paris zum König von Frankreich krönen. Nachdem 1435 der Herzog von Burgund das Bündnis mit England aufgegeben hatte, waren die französischen Truppen auf dem Vormarsch. Der seit 1436 mündige, aber leicht beeinflussbare Heinrich VI. von England vermochte dem nichts entgegenzustellen. Am 15. April 1436 erfolgte die Rückeroberung von Paris, trotz des französischen Adelsaufstandes der Praguerie unter einem der wichtigsten französischen Feldherrn und Diplomaten: Johann von Dunh Reformation und Glaubensspaltung Königlich-Botanischer Garten (Jardin du roi) 1636
Paris 1740Zu Beginn des 16. Jahrhunderts starben zahlreiche Bewohner an Seuchen und Pestepidemien, die alle paar Jahre auftraten. Unter der Herrschaft von Franz I. (1494-1547) kam es zu einer bedeutenden Entwicklung von Kunst und Kultur. Über Agenten ließ der König viele Werke italienischer Künstler wie Michelangelo, Tizian und Raffael aufkaufen und legte so den eigentlichen Grundstock der königlichen Gemäldesammlung die heute im Louvre ausgestellt ist. Sein wichtigstes Bauvorhaben war die Erweiterung des Schlosses Fontainebleau nahe bei Paris, das bald zu seinem beliebtesten Aufenthaltsort wurde. Er gründete unter anderem auch das immer noch bestehende Collège de France in Paris unter dem Namen Collège des trois Langues (Schule der drei Sprachen), da dort zunächst Latein, Griechisch und Hebräisch unterrichtet wurden.Während der Hugenottenkriege zwischen 1562 und 1598 blieb die Stadt in katholischem Besitz. In der Bartholomäusnacht am 24. August 1572 und den Tagen danach wurden zwischen 3.000 bis 10.000 Hugenotten, darunter wichtige protestantische Persönlichkeiten, in Paris ermordet. Die Mutter des französischen Königs Karl IX. und Regentin Katharina von Medici veranlasste den Pogrom, nachdem ein Mordanschlag am 21. August 1572 auf den Anführer der Hugenotten, den Calvinisten Gaspard de Coligny fehlgeschlagen war. 1598 wurden im Edikt von Nantes die Hugenottenkriege beendet. Die Hugenotten erhielten eine beschränkte religiöse Toleranz. Sie wurden Bürger zweiter Klasse und von allen kirchlichen und staatlichen Pfründen ausgeschlossen.Unter Ludwig XIII. (1601-1643) ging es wirtschaftlich wieder aufwärts; er ließ das Viertel Marais und die Vorstädte Saint-Honoré und Saint-Germain errichten. Etwa zur gleichen Zeit wurden auch das Palais du Luxembourg auf Anweisung von Maria von Medici, das Val-de-Grâce durch Königin Anna von Österreich und das Palais Cardinal (das heutige Palais Royal) durch Kardinal Richelieu fertiggestellt. Die königliche Druckerei (1620), der Jardin des Plantes (Botanischer Garten) im Jahre 1626 und die Académie Française (1635) verstärken die kulturelle Bedeutung der Hauptstadt.
Während der Regierung von Ludwig XIV. (1638-1715) sind auf seine Veranlassung Straßenbeleuchtungen angebracht, die Wasserversorgung modernisiert und die Krankenhäuser „Invalides“ und „Salpêtrière“, der Säulengang des Louvre, der Invalidendom und das Observatorium erbaut worden. Er ließ die Stadtmauern von Paris abtragen und an deren Stelle die „Großen Boulevards“ errichten. Die prunkvolle Architektur stand im Gegensatz zum Elend der übervölkerten Hauptstadt.Zwischen 1648 und 1653 war Paris Austragungsort blutiger Kämpfe der Fronde, einem Bündnis des französischen Hochadels, der hohen Richterschaft der Parlements und von Teilen des Volkes, gegen Kardinal Jules Mazarin und den Hof. Ziel war es, unter Ausnutzung eines Momentes der Schwäche der Monarchie, die Feudalrechte des Adels und die Einspruchsrechte der Parlements wiederherzustellen, die unter Ludwig XIII. und seinem Minister Kardinal Richelieu stark beschnitten worden waren; der Bürgerkrieg scheiterte.Am 6. Mai 1682 verlegte der „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. die Residenz des Königs nach Versailles. Dennoch blieb Paris das politische Zentrum Frankreichs, was auf seine hohe Bevölkerungszahl und seine führende wirtschaftliche Rolle im Land zurückzuführen war. Die starke Zunahme der Cafés wie beispielsweise das bekannte Procope und die zahlreichen literarischen und philosophischen Veranstaltungen verstärkten den kulturellen Ruf von Paris, das sich zum Zentrum freiheitlichen Gedankenguts entwickelt hatte. Der strenge Winter 1708/1709 - die Temperatur fiel auf -26 Grad Celsius - war Ursache der folgenden Hungersnot. Beim anschließenden Hochwasser stieg der Pegel der Seine auf knapp neun Meter. 1722 erfolgte die Einrichtung der ersten Feuerwehr und 1738 des ersten Postamts.Revolution und Restauration Sturm auf die Bastille 1789
Barrikade in der Rue Soufflot am 24. Juni 1848Mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 begann die Französische Revolution in Paris. Die Revolutionäre wollten dem Absolutismus ein Ende setzen, der unter Ludwig XIV. seine Blütezeit erreicht hatte. Am 3. September 1791 wurde eine neue Verfassung mit Frankreich als eine konstitutionelle Monarchie verabschiedet. Bei der Erstürmung des Tuilerienschlosses am 10. August 1792, bei der sie die Schweizergarden des Königs bezwangen, floh Ludwig XVI. in das Gebäude der Nationalversammlung und wurde dort unter dem Druck der Sansculotten von dieser des Amtes enthoben, da diese bei der Plünderung der Tuilierien Dokumente fanden, die den Verrat des Königs an der Revolution bewiesen. Am 21. Januar 1793 wurde Ludwig XVI. vor den Augen des Volkes auf der „Place de la Révolution“, der heutigen „Place de la Concorde“, hingerichtet.Während der Befreiungskriege marschierten am 31. März 1814 alliierte Truppen, an der Spitze der russische Zar Alexander I., in Paris ein. Ein zweites Mal besetzten am 22. Juni 1815 die verbündeten Armeen nach der endgültigen Abdankung von Napoléon Bonaparte als Kaiser die Stadt. Die Julirevolution vom 27. bis 29. Juli 1830, die in einem dreitägigen heftigen Straßenkampf in Paris gipfelte, hatte den endgültigen Sturz der Bourbonen in Frankreich und die erneute Machtergreifung des Bürgertums unter König Ludwig Philipp zur Folge.Die Regierungszeit des Königs (1830-1848) war geprägt von einer sich verstärkenden Abkehr vom Liberalismus, zunehmenden Skandalen und Korruptionsfällen. Das französische Bürgertum war schließlich zusehends enttäuscht von der Politik Ludwig Philipps. Vor allem das Zensuswahlrecht, das dem Bürgertum einen seiner Stärke entsprechenden Einfluss bei der Gesetzgebung verwehrte, verstärkte die Wut auf den König. Auch in der Arbeiterschaft gärte die Unzufriedenheit über ihre problematische soziale Lage, die durch eine Agrar- und Handelskrise 1847 noch verschärft worden war, zu einer revolutionären Stimmung.Nachdem der König ein geplantes Bankett zur Reform des Wahlrechts verboten hatte, kam es ab dem 21. Februar 1848 zu öffentlichen Protesten in Paris, die sich schnell zu Unruhen ausweiteten und eine revolutionäre Entwicklung annahmen. Während der Februarrevolution 1848 kam es vorübergehend zur Vereinigung von Arbeitern und Bürgern. Am 23. und 24. Februar 1848 folgten heftige Straßen- und Barrikadenkämpfe zwischen den Aufständischen und den königlichen Truppen. Am 24. Februar 1848 sah sich der verhasste großbürgerliche Ministerpräsident Francois Pierre Guizot zum Rücktritt gezwungen. Kurz darauf dankte König Ludwig Philipp selbst ab und floh ins Exil nach England. Daraufhin wurde eine provisorische Regierung unter dem liberalen Politiker Alphonse de Lamartine eingesetzt und die Republik ausgerufen. Am 24. Juni 1848 kam es zu einem erneuten Aufstand der Arbeiterschaft anlässlich der Schließung der französischen Nationalwerkstätten, die den Arbeitslosen Beschäftigungsmöglichkeiten erschlossen hatten. Der Pariser Juniaufstand wurde jedoch bald nach heftigen Kämpfen von der französischen Armee und der Nationalgarde blutig niedergeschlagen. Am Ende waren 3.000 Arbeiter tot, etwa 15.000 wurden in die Straflager der Kolonien verbannt.Die moderne StadtGustave Caillebotte: Place de l'Europe, Regenzeit (Ende des 19. Jahrhunderts)
Haupteingang der Weltausstellung 1900Napoléon III. (1808-1873) hatte die von Ludwig XIV. und Napoléon Bonaparte begonnene großzügige Stadtgestaltung weitergeführt. Der Präfekt und Architekt Georges-Eugène Haussmann ließ die engen Gassen durch breite Alleen ersetzen, die in einem rechtwinkeligen Muster angeordnet waren, von Bäumen und prachtvollen Bauten gesäumt wurden und auf denen sich die neuen Verkehrsmittel bewegten; Gärten und Parks wurden angelegt. 1844 wurde zu Verteidigungszwecken an Stelle des heutigen Boulevard périphérique eine neue Stadtbefestigung errichtet. Diese hatte eine Länge von 39 Kilometern und war mit ihren 94 Bastionen und 16 Forts die größte Befestigungsanlage der Welt. Paris war in den Jahren 1855, 1867, 1878, 1889, 1900 und 1937 Veranstaltungsort von sechs Weltausstellungen, welche die kulturelle und politische Bedeutung der Stadt unterstrichen.Im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871 wurde Paris nach der Gefangennahme Napoleons III. und der Proklamierung der Dritten Republik von deutschen Truppen eingeschlossen (1870) und musste 1871 kapitulieren. Am 18. März 1871 versuchte der französische Premierminister Adolphe Thiers, die verteidigungsbereite Nationalgarde von Paris entwaffnen zu lassen. Dies führte zu einem Aufstand der Arbeiter, Handwerker und Kleinbürger.Am 26. März 1871 übernahm in Paris eine Revolutionsregierung die Macht, die Pariser Kommune. Die republikanische Übergangsregierung wurde als abgesetzt erklärt. Die bewaffnete Milizen der Pariser Kommune wurden erst im Mai 1871 von der neu geordneten konterrevolutionären französischen Armee im Straßenkampf in Paris besiegt. In der Blutigen Woche vom 21. bis 28. Mai gab es 25.000 Tote. Es folgten 38.000 Verhaftungen und 7500 Deportationen. Insgesamt kamen fast ein Viertel der Arbeiterbevölkerung von Paris bei den Kämpfen und den darauffolgenden Massenexekutionen ums Leben.Paris erlebte zwischen 1871 und 1914 eine Blütezeit in der belle époque und wurde zu einem in der Welt anerkannten intellektuellen und künstlerischen Zentrum; vor allem das Viertel Montmartre zog bekannte Maler und Schriftsteller an. Am Gare de Lyon, der Pont Alexandre III und den U-Bahnstationen ist der Stil dieser Zeit beispielhaft zu erkennen. 1921 hatte die Hauptstadt mit knapp drei Millionen die höchste Einwohnerzahl ihrer Geschichte erreicht. Der städtische Wohnungsbau konnte mit der Nachfrage nicht mehr Schritt halten.Zweiter Weltkrieg Amerikanischer Panzer im befreiten Paris 1944Während des Zweiten Weltkrieges besetzte die deutsche Wehrmacht am 14. Juni 1940 die Hauptstadt. Am 16. Juli 1942 wurden die rund 13.000 noch in Paris verbliebenen Juden verhaftet und in die osteuropäischen Konzentrationslager transportiert. Nach der alliierten Landung in der Normandie am 6. Juni 1944 und dem schnellen Vorstoß Richtung Paris traten seit dem 10. August 1944 die Mitarbeiter der Pariser U-Bahn, sowie der Gendarmerie und der Polizei in den Streik, dem sich später auch die Postboten anschlossen. Die Deutschen reagierten und erschossen in der Nacht des 16. August 35 randalierende französische Jugendliche beim Carrefour des Cascades. Als sich auch weitere Arbeiter der Streikbewegung anschlossen, kam es am 18. August, am Tag, als alle Partisanen zur Mobilmachung aufgefordert wurden, zum Generalstreik und Aufstand, woraufhin französische Widerstandskämpfer einige Straßen und Gebäude, so auch das Rathaus, besetzten.Am 22. August begann die Schlacht um Paris, in deren Verlauf die alliierten Truppen und französischen Widerstandskämpfer am 25. August 1944 die Stadt einnahmen. Etwa 10.000 deutsche Soldaten gerieten in alliierte Kriegsgefangenschaft. Rund 1000 Widerstandskämpfer waren gefallen und weitere 1500 verwundet. In der Nacht des 26. auf den 27. August 1944 warfen deutsche Kampfflieger Bomben über Paris ab. Knapp 500 Häuser gingen in Flammen auf. Durch den Bombenangriff kamen weitere 50 Menschen ums Leben, während circa 500 verwundet wurden.
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History antique Lutetia, first plan Lutetia, second plan with StadtmauerDie city developed since center of the 3. Century v. Chr. from the celtic settlement Lutetia of the trunk of the Parisii on the Seine island, which is called today Île de la Cité. The first component of the name comes from the celtic root luta „sump “, so that the entire keltisch--Roman name Lutetia Parisiorum means, thus „sump level of the Parisier “. The reference to the sump was lost in the run the time. After the conquest of the settlement by the Romans under Titus Labienus in the year 52 v. Chr. the Parisii burned it island away down and left it to the Romans. These built the city Lutetia and expanded the city fastened now since the left Seine bank. There hot springs, a forum and a Amphitheater developed. The city became in the Roman realm as Civitas Parisiorum or Parisia admits, remained however in the occupied Gallien first quite insignificant. In the 3. The holy Dionysius of Paris (Saint Denis) and its Gefolgsleute the Christianity brought century into the city. Dionysius is 250 n. Chr. during Christian pursuits among emperors Decius on arrangement of the Roman governor as a first bishop of Paris as well as the priest Rusticus and the deacon Eleutherius on the Montmartre (frz. „Martyr mountain “) beheaded. After beheading Dionysius with the head is to have run in its hands six kilometers north, until he reached the place, where he will bury wanted. At this place the Frankish king Dagobert I. built in 7. Century after the holy one designated the abbey with the Basilika Saint Denis, which the French kings as if grave-put served. In the year 280 Lutetia was afflicted by Germanic invaders and destroyed by fires. In 4. Century was the city of great military importance for the north Galliens. It was winter accomodation of several soldier emperors, who tried from there to defend the Roman borders and to contain the raids of the Teutons. In March 360 the Präfekt Galliens, was proclaimed Julian Apostata, in Lutetia to the emperor and the city in Paris was renamed. 486 defeated the troops of the Merowinger under king Chlodwig I. (466-511) the Roman putting ions under army leader Syagrius with Soissons, 100 kilometers north of Paris, and terminated thereby the Roman rule in the northern Gallien and the city Paris.FrühmittelalterIm years 508 of Paris capital of the Frankish realm became. Chlodwig I. let establish the Basilika Apostel Petrus and Paulus, in 9. Century the name „abbey Sainte Geneviève “kept, designated after the Schutzpatronin the city, Genoveva from Paris (422-502). After the legend it is to have turned the attack away of the army of the Hunnenkönigs Attila on Paris by Kraft of its prayers. The Hunnen was struck finally 451 by the Roman troops under the field gentleman Flavius Aëtius with the help of the Salfranken Merowech, the Burgunden and Westgoten in the battle on the Katalauni fields, between Chalons sur Marne and Troyes, 160 kilometers east of Paris. After Chlodwigs dying 511 became the city under its son Childebert Ith (497-558) a Frankish partial kingdom Paris. After the death of Charibert I. (517-567) divided its brothers its realm under itself. In the year 586 „the large fire “nearly all buildings Stadt.Der destroyed severe winters 763/764 - the Seine gefror up to the reason - was the cause for a hunger emergency in Paris. 794 Karl the large one (748-814) made for Aachen the Residenzstadt of the Frankish realm and Paris lost at meaning. During the Karolingerherrschaft the Wikinger attacked in 9. Century (845, 858, 861 and 869) repeats the city. It was completely down-burned thereby. From 885 to 886 it came to the fifth and last FE storage. Count Odo of Paris successfully defended the city and withstood the FE storage 13 months. The unprotected parts of Paris outside of the Île de la Cité were destroyed thereby. After the victory over the Wikinger dethroned Odo of Paris the Karolinger Karl the thicknesses 888 and governed as a king to 898. After the death of Ludwig V., the last Karolinger, Hugo Capet, the count by Paris and duke by France, 987 to the king one selected. Capet made Paris the capital of France and created the sex of the Kapetinger, whose rule in direct line persisted until 1328. The high Middle Ages Paris 1180Zwischen 1021 and 1040 again suffered the population from a hunger emergency. The historian Rodulfus Glaber reported on several cases of cannibalism. 1037 destroyed a conflagration of parts of the city and 1105 demanded a flu epidemic disease numerous dead ones. 1129/1130 numerous inhabitants at the Antoniusfeuer, a epidemic disease-like poisoning, those died by the consumption caused by rye struck with ergot wurde.1163 began the building of the cathedral Notre-Dame de Paris. King Philipp IITH Augustus (1165-1223) let the city fasten. 1181 were opened the first considered market hall. Between 1190 and 1197 long lasting rainfalls led to numerous inundations and hunger emergencies. The flood from March 1197 destroyed the bridges of the city. The severe winters into the 1220er years released hunger emergencies and epidemic diseases. Despite the many disasters Paris under the rule of the Karpetinger flowered up. 1190 was established a wall on the right bank of the Seine and in the year 1210 a barrier on the left bank. At that time there were numerous dealers on the right Seine bank. On Veranlassung Philipp II. developed at the western outskirts of a town of the Louvre. On 26 April 1248 under king Ludwig the holy one was inaugurated on the Île de la Cité the Sainte Chapelle. Medieval Paris was split between one of the economy, the policy and the religion dominated right river bank of the Seine, and a left river bank, which became a center of intellectual Dissidenten. The most well-known of them, Robert von Sorbon, created there 1257 a High School (Collège de Sorbonne), the predecessor of the famous University of Sorbonne.Spätmittelalter Paris 1493Nach the case Jerusalems 1291 established itself the temple knights in Paris. Been located at the Seine initially, became the medal area at the beginning 14. Century somewhat north outside of the Stadtmauern at that time continues to establish again. 1305 the members of the medal finally were accused of the heresy (so was one - in such a way, in its photograph ceremony in the medals allegedly three times on the cross to spit and also the Auferstehung Jesu Christi denial was spread) and the Sodomie (in the sense of homosexual actions). On Friday 13 October 1307 (therefore it the but faith of Friday the 13.) all Komturen of the temple knights (and a large number serving brothers) was arrested and the medal center, the Temple in Paris, was closed. To 22. March 1312 dissolved Pope Klemens Vth on the council of Vienne (France) under the pressure of king Philipp the beautiful one the medal. To 19. March 1314 was burned the last large master of the Templerordens, Jacques de Molay, together with the Komtur of normandy, Geoffroy de Charnay, in Paris on the heap of failure. After the severe winter 1325/1326 the flood washed all bridges of the Île de la Cité away, the island had for five weeks with boats to be supplied. Between 1348 and 1350 died during a large plague epidemic disease about a quarter of the inhabitants. The consequence was a stagnation of the town development until approximately 1450. In the year 1358 it came to the rebellion of the conditions under guidance of Étienne Marcel, the chief of the Kaufmannsgilde. The conditions required control of the royal administration of the successor to the throne (Dauphin). The rebellion was struck down by the aristocracy. King Karl V. (1338-1380) let the wall renew on the left Seine bank for the protection of the city from the Englishmen. 1370 were established on its Veranlassung on the right bank, where today grands the boulevards run, likewise a wall. Beginning 15. Century suffered the inhabitants from several severe winters. During the hundred-year of war 29 fell to. May 1418 the Burgunder allied with England to Paris and transferred the rule over the city. 1431 could VITH Paris de of England in Notre-Dame be crowned Heinrich to the king of France. After the duke of Burgund the alliance with England had given up to 1435, were the French troops on the advance. Since 1436 of age, but easily influenceable Heinrich VI. of England was not able to set anything to that against. On 15 April 1436 back conquest took place from Paris, despite the French aristocracy rebellion of the Praguerie under one the most important French field gentleman and diplomats: Johann of Dunh reformation and faith splitting royal Botani garden (Jardin you roi) 1636 Paris 1740Zu beginning 16. Century died numerous inhabitants at epidemics and plague epidemic diseases, which arose every few years. Under the rule of Franz I. (1494-1547) came it to an important development of art and culture. Over agents the king let buy up many works of Italian artists such as Michelangelo, Tizian and Raffael and put so the actual basic stick of the royal painting collection today in the Louvre is issued. Its most important building project was the extension of the lock Fontainebleau near Paris, which became soon its most popular place of residence. It created among other things also the still existing Collège de France in Paris under the name Collège trois of the Langues (school of the three languages), first latin, Greek and Hebrew was informed there there. During the Huguenot wars between 1562 and 1598 the city remained in catholic possession. In the Bartholomäusnacht on 24 August 1572 and the days after between 3.000 to 10,000 Huguenots, under it important Protestant personalities were murdered, in Paris. The nut/mother of the French king Karl IX. and Regentin Katharina of Medici arranged the Pogrom, after an attempted assassination on 21 August 1572 on the leader of the Huguenots, who Calvinisten Gaspard de Coligny had failed. 1598 was terminated in the edict by Nantes the Huguenot wars. The Huguenots received a limited religious tolerance. They were excluded citizens of second class and from all church and national Pfründen. Under Ludwig XIII. (1601-1643) it went economically again upward; it let the quarter of Marais and the suburbs Saint Honoré and Saint Germain establish. Also the palace you Luxembourg on instruction by Maria von Medici, the Val de Grâce by queen Anna of Austria and the palace Cardinal (the today's palace Royal) were finished about at the same time by cardinal Richelieu. Royal printering (1620), the Jardin plan width unit (Botani garden) in the year 1626 and the Académie of the Française (1635) strengthen the cultural meaning of the capital. During the government by Ludwig XIV. (1638-1715) on its Veranlassung road lightings were attached, the water supply was built modernized and the hospitals „Invalides “and „Salpêtrière “, the portico of the Louvre, the invalid cathedral and the observatory. It let the Stadtmauern of Paris clear away and to establish in their place „the large boulevards “. Splendid architecture stood for an alliance of the French high aristocracy, the high judge shank of the Parlements contrary to the misery of the over-populated capital between 1648 and 1653 was of Paris venue of bloody fights of the Fronde, and from parts of the people, against cardinal Jules Mazarin and the yard. A goal was it to restore under utilization of one moment of the weakness of the monarchy, the Feudalrechte of the aristocracy and the rights of veto of the Parlements those under Ludwig XIII. and its Minister cardinal Richelieu cut were strong; the civil war failed. To 6. May 1682 shifted „the sun king “Ludwig XIV. the residence of the king after Versailles. Of Paris nevertheless remained the political center of France, which to its high total population and its prominent economical role were to due in the country. The strong increase of the Cafés as for example the well-known Procope and the numerous literary and philosophical meetings strengthened the cultural call of Paris, which had developed for the center of liberal ideas. The severe winter 1708/1709 - the temperature fell on -26 degrees Celsius - was a cause of the following hunger emergency. With the following flood the level of the Seine rose to scarcely nine meters. 1722 took place the mechanism of the first fire-brigade and 1738 first post office revolution and restoration storm on the Bastille 1789 Barricade in the Rue Soufflot on 24 June 1848Mit the storm on the Bastille on 14 July 1789 began the French revolution in Paris. The revolutionary wanted for the absolutism an end to set, that under Ludwig XIV. its bloom time had reached. On 3 September 1791 a new condition with France was adopted as a constitutional monarchy. During the conquest of the Tuilerienschlosses on 10 August 1792, with which they defeated the Swiss guards of the king, Ludwig XVI fled. into the building and under the pressure of the Sansculotten by this of the office one relieved of the national assembly there, since these found with the plundering of the Tuilierien documents, which proved the betrayal of the king with the revolution. On 21 January 1793 Ludwig became XVI. before the eyes of the people on „the Place de la Révolution “, the today's „Place de la Concorde “, executed. During the wars of liberation 31 marched to. March 1814 allied troops, at the point the Russian Zar Alexander I., in Paris. The allied armies occupied a second time after the final resignation of Napoléon Bonaparte as an emperor the city on 22 June 1815. The July revolution of 27. to 29 July 1830, which culminated in a three-day-long violent road fight in Paris, had the final fall of the Bourbonen in France and the renewed seizure of power of the middle class under king Ludwig Philipp for Folge.Die the reign of the king (1830-1848) was coined/shaped from an intensifying break with the liberalism, increasing scandals and cases of corruption. The French middle class was finally appreciably disappointed by the policy Ludwig Philipps. Above all the census right to vote, which refused one to the middle class its strength appropriate influence during the legislation, strengthened rage on the king. Also in the workers the discontent fermented over its problematic social situation, which had been still intensified by an agrarian and a trade depression 1847, to revolutionary Stimmung.Nachdem the king a planned flank for the reform of the right to vote had forbidden, came it starting from 21 February 1848 to public protests in Paris, which expanded fast to unrests and accepted a revolutionary development. During the February revolution 1848 it came temporarily to the combination of workers and citizens. To 23. and 24 February 1848 followed violent road and barricade fights between the insurgent ones and the royal troops. On 24 February 1848 the hated largecivil Prime Minister Francois Pierre Guizot saw itself forced to the resignation. Shortly thereafter king Ludwig Philipp resigned and fled in the exile to England. Thereupon a provisional government under the liberal politician Alphonse de Lamartine was used and the republic was proclaimed. On 24 June 1848 it came to a renewed rebellion of the workers on the occasion of the locking of the French national workshops, which had opened the unemployed person possibilities of employment. That Paris June rebellion was bloodily struck down however soon after violent fights by the French army and the national guard. At the end 3,000 workers were dead, about 15,000 into the punishing camps of the colonies were banished. The modern StadtGustave Caillebotte: Place de l'Europe, rain time (end 19. Century) Haupteingang der Weltausstellung 1900 Napoléon III. (1808-1873) had from Ludwig XIV. and Napoléon Bonaparte generous urban design begun resumed. The Präfekt and architect Georges Eugène house man let the close lanes replace by broad avenues, which were arranged in a right-angled sample, were gesäumt by trees and splendourful buildings and on those the new means of transport moved; Gardens and parks were put on. 1844 were established for defense purposes in place today's boulevard a périphérique new city attachment. This had a length of 39 kilometers and was with its 94 bastions and 16 Forts the largest attachment plant of the world. Paris was in the years 1855, 1867, 1878, 1889, 1900 and 1937 place of event of six world exhibitions, which underlined the cultural and political meaning of the city. In the French-German war of 1870/1871 Paris was included after the capture Napoleon III. and proclaiming the third republic by German troops (1870) and had 1871 to capitulate. To 18. March 1871 tried the French prime minister Adolphe Thiers to let the defense-ready national guard of Paris disarm. This led to a rebellion of the workers, craftsmen and Kleinbürger.Am 26. March 1871 transferred power, those to of Paris a revolutionary government Paris municipality. The republican interim government was explained as set off. The armed militias that Paris municipality were only defeated in May 1871 by the again arranged counter-revolutionary French army in the road fight in Paris. In the bloody week of 21. to 28. May gave it 25,000 dead ones. 38,000 arrests and 7500 Deportationen followed. Altogether nearly a quarter of the population of worker of Paris with the fights and the following Massenexekutionen around life Paris experienced between 1871 and 1914 a bloom time into bark époque came and became one in the world recognized intellectual and artistic center; above all the quarter of Montmartre attracted well-known painters and writers. To refine de Lyon, the Pont Alexandre III and the subway railway stations is the style of this time exemplarily to be recognized. 1921 had reached the capital with scarcely three million the highest number of inhabitants of their history. Urban housebuilding could not hold with the demand any more step. The Second World War of American tanks in released Paris 1944Während of the Second World War occupied the German armed forces on 14 June 1940 the capital. On 16 July 1942 those were arrested approximately 13,000 still in of Paris remained Jews and transported into the Eastern European concentration camps. After the allied landing in normandy on 6 June the coworkers that stepped Paris underground, as well as the Gendarmerie and the police 1944 and the fast raid direction Paris into the strike since 10 August 1944, which also the postmen followed later. The Germans reacted and shot at the night 16 of August 35 randalierende French young people with the Carrefour of the Cascades. When also further workers of the strike movement followed, it came on 18 August, on the day, when all partisans for mobilization were requested, to the general strike and rebellion, whereupon French resistance fighters occupied some roads and buildings, so also the city hall. On 22 August the battle began around Paris, in whose process the allied troops and French resistance fighter took the city on 25 August 1944. About 10,000 German soldiers came into allied war shank. Approximately 1000 resistance fighters were please and further 1500 wounded. At the night 26. on 27 August 1944 threw off German combat fliers bombs over Paris. Scarcely 500 houses came up in flames. By the bomb attack further 50 humans died, while about 500 was wounded.
(ABA)
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